HfK Jahresbericht 2021

Hilfe für von Armut betroffene und sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in München Eine Initiative des Kreisjugendring München-Stadt (KJR) Jahresbericht 2 0 2 1

Grußwort............................................................................................................................................ 3 Benachteiligungen im Kontext von Corona..........................................................................4 Früh Kraft schöpfen........................................................................................................................6 Man muss nicht immer das Rad neu erfinden.....................................................................8 Bikepacking entlang der Isar...................................................................................................10 Walchensee forever!....................................................................................................................12 Urlaub – für viele das erste Mal seit Langem.....................................................................13 Studio Westend 66a.................................................................................................................... 15 Danke an Spenderinnen und Spender................................................................................17 Spendenübergaben und -aktionen......................................................................................18 Inhaltsverzeichnis Besuchen Sie unsere Facebook-Seite, werden Sie unser Fan und empfehlen Sie uns weiter! www.facebook.com/hilfe.fuer.kids Schauen Sie auch gerne immer wieder mal auf unsere Homepage. www.hilfe-fuer-kids.de 2 Herausgeber: Kreisjugendring München-Stadt des Bayerischen Jugendrings, KdöR Paul-Heyse-Straße 22 80336 München Telefon 089 / 51 41 06 - 12 E-Mail: info@kjr-m.de www.hilfe-fuer-kids.de Verantwortlich: Judith Greil, Vorsitzende Redaktion: Frauke Gnadl Fotos: KJR Carmen Lindemann, Seite 3

3 Liebe Leserin, lieber Leser, mein Vorwort zum Jahresbericht 2020 schloss ich mit der Überlegung, dass ich gespannt bin, wo und mit welchen Gedanken ich im nächsten Jahr das Vorwort zum Jahresbericht 2021 verfassen würde. Hier die Antwort: Inzwischen zwar im Büro, also nicht mehr im HomeOffice, aber zur Corona-Pandemie hat sich leider der Ukraine-Krieg gesellt. Da passt es vielleicht ganz gut, dass wir uns in diesem Jahresbericht u.a. mit Resilienz beschäftigen. Wie gehe ich mit Krisen um, woraus nährt sich das Gefühl, die Überzeugung, dass ich alles, auch wenn es schwierig erscheint, auf irgendeine Art und Weise meistern werde? Wie fördern wir das im Kindergarten? Ist das auch in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ein Thema? Und was machen die Herausforderungen und Belastungen in der Pandemie mit Kindern und Jugendlichen? Das erfahren Sie auf den Seiten 4 bis 9. Wir freuen uns, dass im letzten Jahr auch einige Ferienfahrten stattfinden konnten: Bikepacking an der Isar, Feriencamp am Walchensee und Sommerferien am Plattensee und in Prag. Auf den Seiten 10 bis 14 können Sie mit uns auf Reisen gehen. Welche Inhalte ein digitales Bildungsprojekt vermitteln kann, davon erzählt auf Seite 15 das„Studio Westend 66a“. Auf den letzten Seiten dieses Berichts lassen wir Sie teilhaben an Spendenübergaben und -Aktionen, die 2021 stattgefunden haben. Bis zum nächsten Jahr, machen Sie es gut und melden Sie sich gerne bei mir, wenn Sie Fragen oder ein anderes Anliegen haben. Herzliche Grüße und alles Gute, Frauke Gnadl Projektleitung

Sehr bald nach Beginn der Pandemie sind verschiedene Studien den Auswirkungen der Corona-Situation auf junge Menschen nachgegangen. Mittlerweile liegen viele Ergebnisse vor und zeigen, dass die Auswirkungen einen Teil der Kinder und Jugendlichen und damit auch die Gesellschaft noch lange begleiten werden. Vor allem diejenigen, die bereits vor der Pandemie von Entwicklungsrisiken und ungleichen Bedingungen des Aufwachsens betroffen waren, werden noch länger mit den psychischen Folgen zu kämpfen haben. Die nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina weist darauf hin, dass gerade benachteiligte Kinder und Jugendliche aller Voraussicht nach weniger gut die Belastungen und Defizite, die durch die Pandemie verursacht werden, im Gehirn verarbeiten und die eigenen Resilienz-Kräfte nutzen können.1 Für ohnehin belastete junge Menschen hat die Pandemie die langfristigen psychischen Folgen verschärft. Das Sinus-Institut hat im Oktober 2021 gut 2.000 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren zu ihrem persönlichen Befinden in der Pandemie befragt. Die Ergebnisse können als Bestätigung der Aussagen der Leopoldina gelesen werden, dass viele Kinder und Jugendliche über genug Resilienz verfügen, die Pandemie und ihre Folgen gut zu verarbeiten. 30 Prozent der Befragten geben jedoch an, dass es ihnen persönlich in der Pandemie schlecht oder sehr schlecht geht. Besonders gut gebildeten Jugendlichen geht es in der aktuellen Situation gut oder eher gut. Sie sind auch diejenigen, die unterdurchschnittlich an Zukunftsängsten leiden. Einsamkeit, Langeweile und Freiheitseinschränkungen sind die Begriffe, die nach Ansicht der Befragten das Leben in der Pandemie am besten beschreiben. Nach Geschlechtern betrachtet zeigt sich, dass vor allen Dingen Mädchen und junge Frauen von unterschiedlichen Ängsten betroffen sind; sowohl die Angst vor Einsamkeit, vor Langzeitfolgen einer Corona-Erkrankung als auch vor einer insgesamt negativen Zukunft belastet Mädchen stärker. Sie berichten auch öfter von schlechtem Schlaf. Das Computerspiel als sozialer Anker Das soziale Umfeld hilft bei der Bewältigung der Corona-Folgen, professionelle Unterstützung spielt fast keine Rolle. Gleichzeitig zeigt sich aber, dass ein Drittel der jungen Menschen die eigene Familie nicht als Unterstützungsfaktor in der Pandemie benennt. Bei Jugendlichen mit einem niedrigen formalen Bildungsstand spielt die Unterstützung durch den Freundeskreis oder Mitschüler*innen eine deutlich unterdurchschnittliche Rolle, dafür erwähnen sie signifikant häufiger die Unterstützungskraft von Computerspielen.2 Es zeigt sich auch bei Unterstützung durch das familiäre und persönliche Umfeld eine deutliche Schieflage, die jungen Menschen mit einem Dr. Manuela Sauer, Fachberatung Kinder / Jugend / Familie, Paritätischer Wohlfahrtsverband Herausforderungen und Belastungen in der Pandemie Benachteiligungen im Kontext von Corona 4

niedrigen Bildungsniveau erhebliche Nachteile bringt. Dies belegt u.a. die COPSY-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Besonders junge Menschen, die zuhause wenig Unterstützung erfahren, hier niemanden haben, der sie auffängt oder ihre Sorgen und Nöte hört, leiden stark unter der Corona-Situation. Diese Gruppe von Kindern und Jugendlichen zeigt ein erhöhtes Risiko für psychische Auffälligkeiten, Ängste und depressive Verstimmungen. Auch ihr generelles Wohlbefinden ist deutlich reduziert.3 In einem Hearing des Münchner Kinder- und Jugendhilfeausschusses im Juni 2021 berichteten Expertinnen* und Experten* aus Medizin, Psychologie und Psychiatrie, dass sich bei jungen Menschen Defizite in der Entwicklung von Empathie, Persönlichkeit und Mitgefühl zeigen, weil sie in den vergangenen Monaten zumeist allein und/oder digital unterwegs waren und nicht in der Gemeinschaft lernen konnten.4 5 1 vgl. Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften: 8. Ad hoc Stellungnahme: Kinder und Jugendliche in der Coronavirus-Pandemie: psychosoziale und edukative Herausforderungen und Chancen, 21.06.2021, S. 1 2 vgl. Sinus-Institut: Aufleben. Ergebnisse einer Repräsentativ-Umfrage unter Jugendlichen. 06.12.2021, https://www.auf-leben.org/ 3 vgl. https://www.forschung-und-lehre.de/zeitfragen/kindheit-in-der-pandemie-4200, abgerufen am 22.12.2021 und Dr. Robert Schlack: Schlaglicht: Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in der COVID-19-Pandemie, 01.06.2021, 4 vgl. Unsere Zukunft darf nicht zurückgelassen werden – Dokumentation des KJHA-Hearings, Sitzungsvorlage Nr. 2026/ V 0 4480. S. 3

6 Die Krise um Corona und deren Auswirkungen belastet Kinder, Eltern und Fachkräfte gleichermaßen. Psychische Widerstandskraft und Belastbarkeit werden herausgefordert. Die Fähigkeit, Belastungen und schwierigen Lebenssituationen standzuhalten und erfolgreich damit umzugehen, beschreiben wir mit dem Begriff der Resilienz. Sie lässt sich als das Immunsystem unserer Psyche verstehen. Mit ihrer Hilfe können wir etwa Misserfolge, Notsituationen und Unglücksfälle bewältigen und manchmal sogar daran wachsen. Sie ist damit eine wichtige Eigenschaft, die gerade auch in der aktuellen Lage eine dringend notwendige Unterstützung sein kann. Aufgrund der entwicklungspsychologischen Forschung wissen wir, dass die ersten Lebensmonate und Jahre eines Kindes entscheidend für seine weitere gesunde Entwicklung sind. Die Erfahrungen, die es innerhalb seines sozialen und räumlichen Umfelds macht, prägen diese Entwicklung in starkem Maße. Kinder lernen in dieser Zeit, sich selbst zu organisieren und werden sich ihrer eigenen Kompetenzen bewusst. Dazu zählt auch der Ausgleich von negativen Einflüssen und das Aneignen von Strategien zu deren Bewältigung. Resilienz ist demnach kein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, sondern wird stark durch die Erziehung, Bildung und das soziale Umfeld eines Kindes beeinflusst. Viele Kinder verbringen einen Großteil ihrer Zeit in einer Kindertagesstätte. Deshalb ist auch die Kita ein Ort, an dem die Entwicklung von Resilienz maßgeblich beeinflusst wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Fachkräfte vor Ort sich dieses Einflusses bewusst sind und die Kinder in ihrer Resilienz-Bildung individuell und aktiv fördern. Spiel- und Erfahrungsräume schaffen Wir Menschen besitzen Kräfte, die uns dabei helfen, mit Belastungen und Stressfaktoren umzugehen. Diese entwickeln wir als Kind durch die erfolgreiche Bewältigung von altersspezifischen Entwicklungsaufgaben. Zu diesen Eigenschaften, auch Resilienzfaktoren genannt, zählen unter anderem die Selbstwahrnehmung und Selbstwirksamkeitsüberzeugung sowie soziale Kompetenzen und Problemlösekompetenzen eines Kindes. Bei all diesen Faktoren spielt der Umgang mit den eigenen Gefühlen, das heißt deren Wahrnehmung und die Fähigkeit, diese zu steuern, eine große Rolle. Der Umgang mit den eigenen Gefühlen ist folglich so etwas wie der Schlüssel für die Entwicklung von Resilienz. Die benannten Eigenschaften und der Umgang mit Gefühlen lassen sich in der Kita gezielt fördern (vgl. Bogatzki, S. 6 ff.). In erster Linie ist es auf individueller Ebene deshalb wichtig, jedem Kind die Möglichkeit zu geben und es darin zu unterstützen, seine Charlotte Schober, Fachberatung Kindertageseinrichtungen, KJR Resilienz in der Kita Früh Kraft schöpfen

7 Gedanken und Gefühle wahrzunehmen und zu benennen. Auch die Entwicklung einer Selbstwirksamkeitsüberzeugung und vielfache Gelegenheiten zu sozialen Interaktionen wie auch Konfliktlösungen sind grundlegend. Auf der Beziehungsebene wirken sich eine konstruktive Kommunikation zwischen Kind und Fachkraft und deren positives Modellverhalten förderlich auf die Resilienz-Entwicklung aus (vgl. Herrmann). Resilienz ist also eine Fähigkeit, die erlernt und gestärkt werden kann. Damit Kinder ihre eigene Widerstandskraft aufbauen, brauchen sie ein stabiles soziales Umfeld und Zutrauen. Die Entwicklung von Resilienz ist dabei ein Prozess, der in der Kita u.a. durch die Möglichkeit für eigene Entscheidungsspielräume und individuelle Lernerfahrungen positiv beeinflusst werden kann. Wenn Kindern wichtige Werte und der Glaube an die eigene Selbstwirksamkeit vermittelt werden, können sie sich im späteren Leben selbst behaupten und einen flexiblen Umgang mit schweren Lebenssituationen lernen. Bogatzki, A. (02.2015): „Tor schaffen – Transparenz, Orientierung, Resilienz.“ Ein Projekt zur resilienzfördernden Raumgestaltung in einer Kindertageseinrichtung in Berlin. Verfügbar unter: http://www.kita-fachtexte.de/ Zugriff am 05.01.22 Herrmann, K. (01.2021): „Resilienz oder die Kraft ein Kaktus zu sein“. Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung e.V. Verfügbar unter: https://www.nifbe.de/infoservice/aktuelles/1841-resilienz-oder-die-kraft-ein-kaktus-zu-sein Zugriff am 05.01.22

In den vergangenen Jahren war und ist Resilienz ein wichtiger Thema vor allem der psychologischen Forschung, aber auch der pädagogischen Praxis. Sie beschreibt die Fähigkeit, stressbehaftete Lebenssituationen ohne anhaltende psychische, körperliche oder soziale Beeinträchtigungen zu überstehen (vgl. Mergenthaler 2012, S. 61.). Sie ist aber noch weiter nach Unger (2008) verbunden mit einer intrinsischen Motivation, trotz widriger Umstände zu den Ressourcen, die für das eigene Wohlergehen benötigt werden, selbst zu gelangen bzw. diese einzufordern. (vgl. Gharabaghi, 2013, S. 3). Dementsprechend ist es eine Fähigkeit, die den Menschen auch in der Zukunft schützen kann. Für die pädagogische Praxis kann Resilienz eine Form der Selbsthilfe sein. So habe ich den Begriff für meine bislang 16-jährige pädagogische Praxis in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) genutzt und möchte ermutigen, die Dimensionen von Resilienz als Ergänzung für die Arbeit in den Einrichtungen heranzuziehen. Wie kann Resilienz gefördert werden, ohne neue Angebote oder Methoden in der OKJA zu entwickeln? Wir arbeiten in einem sich schnell wandelnden pädagogischen Arbeitsfeld mit immer neuen Themen, Aufgaben, Zielrichtungen und sind auch im fachlichen Diskurs immer wieder gefordert, Schwerpunkte neu zu setzen. Was aber immer im Vordergrund geblieben ist, ist unser Auftrag, Kinder und Jugendliche zu einem mündigen, selbständigen Leben in unserer Gesellschaft zu verhelfen. Oft ist es schwierig festzustellen, ob wir mit diesem Auftrag Erfolg hatten. Resilienz kann ein guter Indikator für die eigene Wirksamkeit sein, die sich vor allem erst Jahre später zeigt und die häufig unbemerkt an uns vorüberzieht. Derzeit hängen in der „Galerie 90“ Geschichten von Besucher*innen vieler Freizeitstätten an den Wänden und erzählen, wie sehr die OKJA, die nun mehr jungen bis alten Erwachsenen geprägt hat. Viele der Namen sind mittlerweile ebenfalls Kolleginnen* oder Kollegen* geworden, haben ihr eigenes Leben in die Hand genommen und sind trotz ihrer oft kurvigen Lebensläufe in der Gesellschaft angekommen. Bekannt, bewährt Resilienz ist eine erlernte Fähigkeit basierend auf konkreten Erfahrungen im Austausch mit der Umwelt. Sie verändert sich im Laufe des Lebens und ist von ihrem Umfeld abhängig (vgl. Kuhlenkamp, 2017, S. 103). Partizipation, Empowerment, Empathie, Wertschätzung, Toleranz, Parteilichkeit, Selbstwirksamkeit – all dies sind Begriffe, die durch die pädagogische Praxis einen Wert erhalten und direkt die Entwicklung unserer Besucher*innen fördern. Resilienz kann das ErgebBenedikt Kämmerling, Leitung KJT Zeugnerhof 8 Resilienz in der OKJA Man muss nicht immer das Rad neu erfinden

nis eines Prozesses sein, der belegt, ob diese Begriffe gewirkt haben. Es müssen also nicht immer neue Methoden oder Projekte entwickelt werden, um Resilienz zu stärken. Vielmehr kann man mit vielen aktuellen Angeboten diese fördern, indem man einen Fokus darauf richtet. Ein Beispiel: Im Alltag kommen viele Jugendliche in die Freizeitstätten und suchen Hilfe beim Erstellen von Bewerbungen, oft spontan, mit wenig Zeit und mit dem Satz„Ich brauche es bis morgen.“ Nun hat die Praxis zwei Optionen: Wir helfen so gut es geht, formulieren Phrasen vor und kommen schnell zu einem guten Ergebnis. Wir unterstützen den jungen Menschen bei einem akuten Problem und bauen Stressoren ab. Die andere Möglichkeit ist, einen Termin zu vereinbaren für eine Schulung wie eine Bewerbung selbständig geschrieben werden kann. Im zweiten Fall besteht die Möglichkeit, dass Selbstwirksamkeit durch selbständige Problemlösung erfahren wird und diese kann Resilienz fördern (vgl. Siegrist, 2010, S. 41 ff). Derlei Beispiele gibt es viele. Entscheidungen selbst treffen lassen, Selbstöffnungen ermöglichen, Budget zur Verfügung stellen, Wissen vermitteln, Erlebtes gemeinsam verarbeiten und einordnen, Grenzen aufzeigen und sicherlich viele mehr. Und das alles muss nicht immer in einer großen neuen Projektidee münden. Es gibt täglich Möglichkeiten in der OKJA für ihre Besucher*innen, ihre Resilienz zu stärken. Wir unterstützen sie dabei jeden Tag. 9 1 Mergenthaler, Andreas (2012): Gesundheitliche Resilienz (Konzept und Empirie zur Reduzierung gesundheitlicher Ungleichheit im Alter, Heidelberg (Springer) 2 Gharabaghi, Kiaras (2013): Resilienzförderung im Jugendalter, Heidelberg (Springer) 3 Kuhlenkamp, Stefanie (2017): Lehrbuch Psychomotorik, München Basel (Ernst Reinhardt Verlag) 4 Siegrist, Ulrich (2010): Der Resilienzprozess – Ein Modell zur Bewältigung von Krankheitsfolgen im Arbeitsleben, Wiesbaden (VS Verlag)

Im Sommer 2021 machten sich sechs Jugendliche für zwei Tage von Milbertshofen/Am Hart auf den Weg, um an der Isar entlang über Bad Tölz an den wunderschönen Walchensee in eine Selbstversorgerhütte zu fahren und ein paar spannende Ferientage trotz Corona-Pandemie zu haben. „Der Weg ist das Ziel“: Diesem Motto folgend, geschah die Anreise nicht mit dem Auto oder dem Zug, sondern aus eigener Kraft direkt vor der Haustüre des Jugendzentrums startend. Mit dem eigenen Fahrrad die Strecke überwinden, Tritt für Tritt das Zuhause hinter sich lassen, um einzutauchen in die Reise, in die Ferien. So wurde schon die Anreise Teil eines großen Abenteuers, an deren Ende die Erkenntnis stand, aus eigenen Kräften Strecken überwinden zu können, die vorher unmöglich erschienen. Los ging es, die Stadt hinter sich lassend, entlang des Isarhochufers und durch schöne schattenspendende Buchenwäldern. Fahrrad kennenlernen, ins Schwitzen kommen, rasante Abfahrt zum Kloster Schäftlarn, weiter durch die malerische Pupplinger Au der türkisen Isar folgend schließlich über Wiesenwege vorbei an idyllischen Bauernhöfen und traumhaften Bergblicken. Schließlich das erste Etappenziel Bad Tölz, die Kurstadt direkt an der Isar. Erstmal angekommen, gab es kein Halten mehr und ein Sprung in den kühlen Fluss bei traumhaften Wetter war die verdiente und willkommene Belohnung nach der ersten Etappe. Alle Anstrengungen waren vergessen. Nach einer Pizza am Ufer und einem Spaziergang durch die historische Altstadt bezogen wir am Abend unser Biwak mit Isomatten und Schlafsack im Garten des Jugendcafé Bad Tölz. Am zweiten Tag der Radtour brachen wir nach dem Frühstück früh auf. Packten unsere Räder und fuhren durch die weite Flussauenlandschaft bei Lenggries durch die Jachenau schon mitten in den Bergen direkt zum Walchensee. Nach dem Ankommen in der einsam gelegenen Selbstversorger-Hütte und dem Beziehen der Lager, ging es direkt noch an den See für ein erfrischendes Bad. Nach dem gemeinsamen Kochen und Abendessen ging es auch schnell ins Bett nach einem erlebnisreichen Tag. 10 Bernhard Rutzmoser, Kinder- und Jugendraum RIVA NORD Bikepacking entlang der Isar Eine erlebnispädagogische Freizeit mit dem Fahrrad

Die Tage am Walchensee waren geprägt von schönem Wetter und einer entschleunigten Auszeit in schönster Natur. Wir unternahmen Badeausflüge und erkundeten den See mit Stand-UpPaddle-Boards. Direkt von der Hütte aus unternahmen wir eine Wanderung durch eine Schlucht auf eine Bergalm mit frischen Wiesenkräutern und weidenden Kühen. Auch das Rad stand nicht still und wir umrundeten den See mit einer kleinen Gelato-Pause in Urfeld. Die Gruppe kümmerte sich gemeinsam um die Verpflegung von Frühstück bis Grillen und Abendessen. Alle halfen zusammen und zauberten eine super Verpflegung, die keine Wünsche offenließ. Die Abende endeten mit TAC-Runden, einem Brettspiel, das im Team gespielt wird und viel Spaß macht. Oder die Gruppe übte verschiedene Stücke unter Anleitung unserer jugendlichen Klavierspielerin Laura. So vergingen die Tage viel zu schnell und es war schon wieder Zeit für die Rückreise. Zurück ging es wieder mit dem Fahrrad, aber nur noch bis Lenggries. Dort stiegen wir in die Bayerische Oberlandbahn und fuhren mit dem Zug zurück nach München. Von dort die letzten Meter noch mit dem Fahrrad zurück ins RIVA. Glücklich und voll mit Erlebnissen und schönen Erfahrungen ging eine sehr besondere Ferienfahrt in besonderen Zeiten zu Ende. 11

Ferien mit dem KJR Walchensee forever! Der zweite Sommer mit Corona und bis drei Tage vor der Abfahrt war nicht klar, ob die wilden Wikinger und Wikingerinnen zum Walchensee aufbrechen konnten. Als dann die erlösende Nachricht kam, konnte nichts mehr die furchtlosen Abenteurer aufhalten. Bei strahlendem Sonnenschein wurden das Lager und der See erobert. Die Kinder mussten am ersten Tag bei einer Olympiade beweisen, dass sie wahre Wikinger und Wikingerinnen sind und wurden dann abends, von Odin persönlich, feierlich im Kreise derer aufgenommen. Um auch entsprechend ausgestattet zu sein, wurde am nächsten Morgen an Outfits, Schildern und Runen gearbeitet, die anschließend präsentiert wurden. Damit die Kinder sich vorstellen konnten, wie groß der See ist und wie er von oben ausschaut, begaben sich die Kinder – untypisch für ein Seefahrervolk – in luftige Höhen und bestiegen den Jochberg bei Traumwetter. Die Aussicht war fantastisch. Zusätzlich konnten sie in den folgenden Tagen ihren Mut beim Kistenklettern und auf den Bockerln (eine Art Sommerrodelschlitten) beweisen. Aber natürlich wurden auch immer wieder spannende Kämpfe auf dem See ausgetragen und dieser mit verschiedenen Booten und SUPs ausgekundschaftet. Um ihr echtes Seefahrerkönnen zu zeigen, gab es am letzten Tag noch eine Raftingtour auf der Isar, mit richtigem Wildwasserschwimmen. Die Party am Abend durfte natürlich auch nicht fehlen, bevor es am nächsten Morgen hieß: Abschied nehmen. Eine spannende, abwechslungsreiche Woche ging zu Ende und jeder und jede hatte ein persönliches Highlight! Das Traumwetter, das Essen und die entspannte Atmosphäre am Platz sorgten dafür, einfach mal den Alltag hinter sich lassen und die Zeit genießen zu können. Für alle war es auch dieses Jahr wieder ein besonderes Erlebnis. Annika Brehm, Leitung Mädchen- und Jungentreff Muspilli 12

13 Ferien mit dem SBZ Fideliopark Urlaub – für viele das erste Mal seit Langem In den Sommerferien 2021 bot das Spiel- und Begegnungszentrums Fideliopark drei Kinder- und Jugendfreizeiten an. Jugendfahrt nach Prag Zu Beginn der Sommerferien durften neun Jugendliche die wunderschöne Hauptstadt Prag kennenlernen. Organisiert zusammen mit „Pragkontakt“, einem Verein, der deutschsprachige Gruppen bei Bildungsreisen nach Prag unterstützt. Neben einem geführten interaktiven Orientierungsspaziergang durch die Altstadt lernten unsere Jugendlichen im Austausch mit tschechischen Jugendlichen gegenseitig die andere Sprache durch eine „Sprachanimation“ kennen. Gemeinsam starteten sie dann in eine Stadtrallye, bei der sie einen Eindruck von der Kultur und den Sehenswürdigkeiten der Stadt bekamen. Weitere Programmpunkte waren u.a. der Besuch eines „4D-Schwarzlicht-Theaters“ und des Fernsehturms. Besonders emotional wurde es bei einigen Jugendlichen, als sie die Gedenkstätte Theresienstadt des ehemaligen Konzentrationslagers besuchen durften. Neben den vielen gemeinsamen Aktivitäten kam auch die freie Zeit nicht zu kurz. Am letzten Abend gab es ein leckeres gemeinsames Abendessen, traditionelle tschechische Küche selbstverständlich. Surf- und Segelfreizeit am Plattensee (Ungarn) für Kinder und Jugendliche Am Ende der Sommerferien ging es für 31 Kinder zwischen 8 und 13 Jahren mit dem Reisebus über Nacht von München nach Vonyarcvashegy/Plattensee. Nicht ganz ausgeschlafen kamen wir dort bei traumhaftem Wetter frühmorgens um 7 Uhr an und bekamen erstmal ein leckeres Frühstück im „Taltos“, dem Strandbistro, das für unsere Vollverpflegung während der gesamten Zeit sorgte. Gut gesättigt ging es dann an die Aufteilung der Zimmer. Viel Zeit im Zimmer verbrachten die Kids nicht, da es gleich nach einer Ortsführung wieder an den Strand ging, um dort unseren Windsurf- und Segellehrer Tibor kennenzulernen. Maria Lindner / Florian Sachs, SBZ Fideliopark

Windsurfen oder Segeln? Schwere Entscheidung. Am zweiten Tag ging es dann aber auch schon los: Jetzt mussten sich auch die unentschlossenen Kids entscheiden, ob sie einen Windsurf- oder Segelschein machen möchten. Theorie- und Praxisstunden gehörten natürlich bei beiden dazu. Jeden Abend gab es abwechslungsreiche Aktionen wie Stockbrot am Lagerfeuer, bei „Mr. X“ durchs Dorf rennen, den Wettkampf in der Spielhalle gewinnen und Kinofilm schauen, direkt am See. Neben einem Tagesausflug in den Dinopark sind wir am Ende der Freizeit noch auf die Burg Sümeg gegangen und haben uns nach den Ritterspielen den Magen mit ritterlicher Kost vollgeschlagen. Nach der Ankunft der Kinder in München ging es nur wenige Stunden später für 41 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren auf die gleiche Reise an den Balaton/Plattensee. Auch sie durften das Windsurfen und Segeln dort lernen. Recht sportlich, neben den Wasseraktivitäten, ging es auch am Beachvolleyballplatz und an der Tischtennisplatte her. Die Jugendlichen hatten beim abwechslungsreichen Abendprogramm jede Menge Spaß. Als Highlight am Ende der Jugendfahrt ging es für zwei Nächte nach Budapest. Neben kleinen Erkundungsgruppen, die sich die Stadt auf eigene Faust anschauten, gab es auch gemeinsame Aktivitäten, wie die geführte Radtour durch die Stadt mit allen Sehenswürdigkeiten und einen Spaziergang zur Budapester Burg. Als Highlight empfanden die Jugendlichen das gemeinsame Abendessen im japanischen „All you can eat“- Restaurant am letzten Abend. 14

15 Digitales Bildungsprojekt im MKJZ Westend Studio Westend 66a Das digitale Bildungsprojekt „Studio Westend 66a“ mit den Bereichen Musik, Fotografie und Video wurde vom Multikulturellen Jugendzentrum (MKJZ) vom 1. April bis 31. Dezember 2021 durchgeführt. Es wurden drei Songs, drei Fotoausstellungen und drei Videoclips angefertigt. Im Mittelpunkt des Projekts standen die Aneignung von Medienkompetenz, Mitbestimmung, Nachhaltigkeit und kulturelle Vielfalt. Beim Musikprojekt ging es um Musikrichtungen, Songwriting, Aufnahme, Schnitt und schließlich die Anfertigung eines Songs oder Beats. Musiktexte mit Kindern zu schreiben war eine echte Herausforderung: Zunächst wurden Ideen gesammelt, anschließend in Reime verpackt und fertig war ein Songtext. Die passende Software für die Musikproduktion gab es im eigenen Tonstudio. Die Kinder und Jugendlichen lernten, mit Aufnahmegeräten verschiedene Töne und Klänge im Studio und in der Natur aufzunehmen, mit denen dann Beats gebastelt wurden. Schließlich wurden in der Gesangskabine die Musikstücke aufgenommen. Die Kids waren erstaunt, als sie zum ersten Mal ihre eigene Stimme hörten. Das digitale Fotoprojekt ´21 befasste sich mit der Kraft der Bäume, ihren besonderen Eigenschaften und ihrer Bedeutung für unseren Planeten. Zu Beginn haben die Kinder und Jugendlichen Bäume gemalt. Dann wurden die Bäume auf ihre Nützlichkeit für das Ökosystem und die Welt von Menschen und Tieren untersucht, es wurde darüber geschrieben und diskutiert. Dann gab es Expeditionen an die Isar, ins Westend und den Münchner Norden, bei denen 53 Bäume fotografiert wurden. In Kooperation mit Frau Herlinger (Fotografie-Lehrerin) wurden anschließend die Fotografien digital bearbeitet, aufbereitet, in Teamarbeit gestaltet und entwickelt. „Warmes“, „kaltes“, „sanftes“ oder „hartes“ Licht, Farben, Abtönungen, Deformierungen, das collagenartige „Schneiden“ von Details und vieles mehr waren die magischen Momente des Bildungsprojektes, die einen WOW-Effekt bei Klein und Groß bewirkten. Es entstanden zweiundzwanzig Foto-Plakate, die Ende 2021 im MKJZ ausgestellt wurden. Soultana Riga, MKJZ Westend

Die am Videoprojekt teilnehmenden Kinder hatten großen Spaß, die App „StopMotion-Studio“ auf den iPads auszuprobieren. Besonders das Experimentieren mit StopMotion-Filmtechnik im Zusammenhang mit Fußballtricks weckte ihr Interesse. Positiv überrascht waren wir von der Fantasie der Jungs, die die Aufgabe hatten, aus dem zufällig entstandenen Material eine Geschichte zu entwickeln. Es entstand eine schlüssige Story über Alien-Astronauten, die ein Raumschiff bauen, um ihrem bösen Chef, dem Wurm „Brutus“ zu entkommen. Der Text, den der Erzähler zur Illustration des Geschehens vorlas, war gut formuliert und nur als es darum ging, wer ihn einlesen sollte, wurde man sich nicht ganz einig. Hier zeigte sich doch die Schüchternheit der Kids bzw. ihre Bedenken, sich vor den anderen zu blamieren. Ein Teilnehmer dachte sich einen eigenen Film aus und dokumentierte mit viel Eifer die „Reise des Wurms durch das MKJZ“. Er nahm sogar mithilfe der App „GarageBand“ die Gedanken des Wurms auf und verzerrte sie mit einem Effekt, so dass seine Stimme wie die eines Cartoon-Charakters klang. 16

Danke an Spenderinnen und Spender „„ 4mex GmbH „„ amunia AG „„ andrena objects ag „„ ars edition GmbH „„ AUMA Riester GmbH & Co. KG „„ Boxhorn EDV Bernhard Boxhorn „„ Creditreform München „„ Hhs Siegfried Hirsch GmbH & Co. KG „„ Media Solutions Ges. f. Informatiklösungen mbH „„ Navispace GmbH „„ NCAB Group Germany „„ Nextwork GmbH „„ Optik Stratz GmbH „„ PS Finanzberatung GmbH „„ PROXORA GmbH „„ PTA GmbH „„ Strategy Engineeers GmbH + Co. KG „„ Thomas Holzapfel Grundbesitz Verwaltung GmbH „„ Wohnbau München GmbH Unternehmen Privatpersonen Insgesamt spendeten 182 Privatpersonen für . Aufgrund der neuen Datenschutzgrundverordnung können wir diese jedoch hier leider nicht namentlich aufführen. „„ Helmut Unkel gemeinnützige Stiftung „„ Marianne Beck-Stiftung „„ Medieval Monacum Stiftungen, Vereine, Institutionen „Spende statt Geschenke“ und „Kondolenzspenden“ Wenn Sie als Firma, Verein oder auch Familie in den Überlegungen stecken, anstelle von Jubiläums-, Hochzeits-, Geburtstags- oder auch Weihnachtsgeschenken das Geld lieber einem sozialen Projekt zukommen zu lassen – dann würden wir uns freuen, wenn Sie sich an uns wenden! Wir überlegen gemeinsam mit Ihnen, welche spezielle Maßnahme Sie unterstützen oder ob Sie Kinder und Jugendliche einer bestimmten Einrichtung des KJR München-Stadt fördern möchten! Aber auch, wenn ein Ihnen nahestehender Mensch verstorben ist und es Ihnen ein Herzensanliegen ist, im Gedenken an die/den Verstorbene ein soziales Projekt zu unterstützen, anstelle von Kränzen und Blumen, sind wir gerne Ihr Ansprechpartner. 17

18 Spendenübergaben und -aktionen Im neuen Jahr, genauer gesagt am 9. Februar 2022, wurde die Weihnachtsspende der Proxora GmbH in Höhe von 4.440 Euro mit der Übergabe eines Spendenschecks ganz offiziell gemacht. Das Team um Jan Tchinitchian, Geschäftsführer der Proxora GmbH, entscheidet jedes Jahr, an wen sie spenden. Wie toll, dass es seit einigen Jahren stets ist. Zu den 4.440 Euro gesellten sich noch die Privatspenden der Mitarbeitenden für . Herzlichen Dank – wir freuen uns sehr! Sieht man sich später einmal Fotos von Scheckübergaben an, ahnt man, in welchem Zeitraum sie entstanden sein müssen: während der Pandemie mit Abstand und Maske; aber dies schmälert auf keinen Fall die Freude über die tolle Spende in Höhe von 2.000 Euro der Creditreform München Ganzmüller, Groher & Kollegen KG. Geschäftsführer Philipp Ganzmüller überreichte am 13.12.2021 den Scheck an Frauke Gnadl (Projektleitung ). Norbert Mayer feierte in diesem Jahr seinen runden Geburtstag mit vielen Gästen (selbstverständlich Coronakonform). Da man(n) irgendwann alles hat und eigentlich wunschlos glücklich ist, bat er bei seinen Gästen um eine Spende für . Wir freuen uns über das Geschenk in Höhe von 1.390 Euro.

19 Wie auch schon im letzten Jahr bekam Frauke Gnadl (Projektleitung ) im goldenen Oktober Besuch von Johannes Past. Er brachte eine Spende in Höhe von 1.500 Euro mit, das tolle Ergebnis seiner privaten Wiesn-Feier. Herzlichen Dank, wir freuen uns sehr über diese Spende! Gemeinsam für den guten Zweck – jeder kann, keine muss. Aber es wollten alle 37 Mitarbeitenden der NCAB Group dabei sein – und radelten, joggten und machten eine Vielzahl von Schritten innerhalb einer festgelegten Woche. Insgesamt ist das Team Deutschland 2431,08 km gelaufen: dies entspricht ca. einer Strecke zu Fuß von Stockholm über Kirchlengern, Hannover, Leipzig, Pforzheim, München bis nach Arthofen in Österreich (das sind die Standorte des Unternehmens). Jeder Kilometer wurde – je nachdem, ob mit dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt – entsprechend versilbert und dann ging eine sportliche Spende in Höhe von 5.000 Euro an ! Im letzten Jahr konnte der Mittelaltermarkt auf dem Wittelsbacher Platz in München wegen der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden. Diego Ertl, der Veranstalter, brachte trotz allem eine Spende auf den Weg und unterstützte mit 1.850 Euro. Wir hoffen, dass dieses Jahr der mittelalterliche Weihnachtsmarkt wieder stattfinden kann!

eine Spendenkampagne des Kreisjugendring München-Stadt (KJR) Ihre Spende = 100 % Hilfe Die Spenden kommen in voller Höhe den Kindern und Jugendlichen zugute. Die Kosten für Verwaltung und für Öffentlichkeitsarbeit trägt der KJR. Spendenkonto Hilfe für Kids, Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE33 7002 0500 0009 8457 08 BIC: BFSWDE33MUE Ihre Spende für ist steuerlich abzugsfähig. Für eine Spende bis 300 Euro gilt der Zahlungsbeleg als Zuwendungsbestätigung für Ihr Finanzamt. Bei Beträgen ab 301 Euro erhalten Sie von uns eine gesonderte Zuwendungsbestätigung. Bitte geben Sie dazu unbedingt Ihre vollständige Adresse an.

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