Geschäftsbericht 2021

7 GESCHÄFTSBERICHT 2021 | KREISJUGENDRING MÜNCHEN-STADT thematisiert, die Ressorts (Schwerpunktthemen der einzelnen Vorstandsmitglieder) wurden verteilt und die Besetzung der Vorstandsausschüsse (Geschäftsführender Ausschuss, Finanz- und Förderausschuss, Personalausschuss, Jugendverbandsausschuss, Fachausschuss) festgelegt. während der Zeit der Lockdowns bzw. Einschränkungen und sagte die weitere Finanzierung der Jugendverbandsförderung in voller Höhe zu. Weiterer Gast war Tobias Köck, der Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR). Er informierte über aktuelle Diskussionen auf Bundesebene zu Beteiligungsprozessen und -formaten, zur Absenkung des Wahlalters und zu den Kinderrechten. Das Münchner Haus der Schüler*innen wurde neu in den KJR aufgenommen und führte die Anwesenden virtuell durch die neuen Räumlichkeiten am Stiglmaierplatz. Die Frühjahrsvollversammlung hatte aber noch einen weiteren großen Schwerpunkt – dieWahl eines neuen Vorstands und neuer Rechnungsprüfer*innen. Als Schwerpunkte ihrer Arbeit nannten die neu gewählten Vorstandsmitglieder u.a. die Themen Wohnen, Freiräume, Beteiligung, Mobilität, demokratische Bildung und Nachhaltigkeit. Außerdem soll ein guter Start mit ausreichender finanziellen Ausstattung für die Jugendarbeit nach Corona ermöglicht werden. Die Legislaturperiode dauert zwei Jahre. Kurz nach der Wahl fand die konstituierende Vorstandssitzung im Laimer Jugendzentrum mit Abenteuerspielplatz statt. Neben dem ersten gegenseitigen Kennenlernen erhielten die neuen Vorstandsmitglieder einen Überblick über die Aufgaben und Strukturen des KJR und in die Vorstandsarbeit. ´ Beim Teambuilding-Wochenende von Vorstand und Geschäftsführung im Juli in Brannenburg stand das Kennenlernen im Vordergrund, aber es wurde auch die Teamfähigkeit bei einer Kettenreaktion auf die Probe gestellt. Daneben gab es Informationen über die KJR-Strukturen und die Aufgaben des Vorstands. Außerdem wurden die Wünsche zur künftigen Zusammenarbeit Im Juli fanden erneut Treffen mit Bürgermeisterin Verena Dietl und der Fraktion Die Grünen/Rosa statt. Da kurz zuvor Neuwahlen gewesen waren, stellte sich der neue Vorstand vor. Zudem wurde über die aktuelle Haushaltssituation der LHM gesprochen, die zu möglichen Kürzungen bei der Förderung führen könnte. Insbesondere der Ausgleich der Tariferhöhungen in 2021 und 2022 wurde thematisiert, da nur eine pauschale Erhöhung von einem Prozent beschlossen wurde. Ein weiteres wichtiges Thema waren Jugendliche im öffentlichen Raum und deren Bedarfe sowie mögliche Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation. Mit der Bürgermeisterin wurde darüber hinaus über den Kriechbaumhof (das Jugendhaus der JDAV) gesprochen und über ihr Anliegen, mit jungen Menschen ins Gespräch zu kommen. Hier sollte für Herbst ein Austausch mit Schüler*innen und ein Besuch von Einrichtungen geplant werden. Bereits im August konnte ein Kennenlerngespräch mit der Fraktion SPD/Volt stattfinden, auch hier war der Haushalt ein großes Thema. Darüber hinaus wurde über die Idee und mögliche Umsetzung des Azubiwerks gesprochen sowie über die herausfordernde Situation und die Bedarfe von jungen Menschen im öffentlichen Raum, die durch die Corona-Maßnahmen noch sichtbarer geworden sind. Auch das Thema Toleranz gegenüber Jugendlichen im öffentlichen Raum beschäftigte den Vorstand. In den Sommermonaten war die Situation für junge Menschen – auch aufgrund von Personenbegrenzungen durch Hygieneverordnungen – im öffentlichen Raum besonders schwierig. Die Toleranz der Gesellschaft gegenüber jungen Menschen und ihren berechtigten Interessen und Bedarfen hatte erheblich abgenommen, Treffs draußen waren Herausforderung beim Teambuilding: eine funktionierende Kettenreaktion aufbauen

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