Platz da

9 München gestaltet Migration und fördert Integration Wenn Personen aufgrund individueller Merkmale einer bestimmten sozialen, ethnischen oder religiösen Gruppe zugewiesen, in diesem Zusam- menhang ausgegrenzt oder als Person abgewertet werden, spricht man von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Der KJR verurteilt diese Stigmatisierung und stellt sich entschieden gegen jede Form von Rassismus, Intoleranz und Benachteiligung. Der KJR ist deshalb in verschiede- nen Arbeitsfeldern tätig und kämpft für eine bunte und weltoffene Stadt. Wir heißen alle Menschen – ob mit oder ohne Migrationserfahrung – in München willkommen. Unsere Forderungen ◆ Die Freizeit- und Unterstützungsangebote für junge Menschen, die in AnkER-Zentren und anderen Sammelunterkünften für Geflüchtete leben, werden deutlich ausgeweitet und an den Bedürfnis- sen vor Ort ausgerichtet. Dazu gehören auch gesonderte Angebote und Rückzugsmöglichkeiten für geflüchtete Mädchen und Frauen in diesen Unterkünften. Bei allen Angeboten werden die vor Ort tätigen Träger unterstützt und gefördert. ◆ Es stehen ausreichend Ressourcen zur Verfügung, um Räume und bedarfs­ orientierte kostenlose Freizeitangebote für volljährige junge Geflüchtete zu realisie- ren. ◆ In den Stadtbibliotheken gibt es mehr Bücher in den (Mutter-)Sprachen aller in München lebenden Nationalitäten. In den städtischen Kindertageseinrichtungen und Schulen wird Mehrsprachigkeit als Chance erkannt und gefördert. ◆ Junge Menschen mit Migrationserfahrung werden stärker in politische Entscheidungsprozesse einge- bunden. Die Landeshauptstadt München setzt sich bei den entsprechenden Entscheidungsgremien für ein kommunales Wahlrecht für alle Menschen unab- hängig ihrer Herkunft ein.

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjk2NDUy