Platz da

7 Freiräume in München Junge Münchnerinnen und Münchner wünschen sich mehr Freiraum in der Stadt. Freiräume sind für uns Orte und Gelegenheiten im öffentlichen Raum, wo sich junge Menschen aufhalten, zeigen, ausprobieren und Fehler machen können. Jugendliche be- nötigen vor allem zweck- und konsumfreie sowie nicht vorstrukturierte Räume. Die Stadtgesellschaft muss in diesem Zusammenhang jugendliches Leben und eventuell daraus entstehende Reibungen annehmen und aushalten. Unsere Forderungen ◆ Stadtpolitik und Verwaltung unterstützen die Schaffung und den Erhalt bestehender selbstverwalteter Jugend- und Kulturräu- me. Dazu gehört auch eine Offenheit in der Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen in Fragen der Finanzierung. Diese Einrichtungen werden ohne kommerziellen Zwang betrieben und bieten Platz für lebendige Jugendkultur. ◆ Das Vergabeverfahren von Räumen zur Zwischen- nutzung ist transparent und partizipativ. Die Ver- waltung veröffentlicht eine Liste von Gebäuden und Einrichtungen, die für eine Zwischennutzung zur Verfügung stehen. Junge Menschen bzw. Initiativen Jugendlicher erhalten gleichberechtigte Chancen bei der Vergabe. ◆ Jugendliche werden an allen Prozessen, deren Ergebnisse sie betreffen, durchgehend beteiligt. Die Ergebnisse der Partizipationsprozesse werden umgesetzt. ◆ Die Isar ist ein zentraler Aufenthaltsort der Münchner Jugend. Die Bade- und Bootsverordnung für die Isar und die angrenzenden Flächen ist so gestaltet, dass eine Nutzung dieses Naturraums durch junge Menschen bzw. zum Zwecke der Jugendarbeit möglich ist. Die Stadtpolitik sorgt für bedarfsgerechte und zielgruppenorientierte Angebote der Umweltbildung für junge Menschen. Es wird eine Einrichtung „Umweltbildung Isar“ geschaffen.

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