Platz da

6 München bildungsgerecht Alle jungen Menschen – unabhängig von sozio-ökonomischer oder ethnischer Herkunft, körperlichen oder geistigen Beeinträch- tigungen, geschlechtlicher und sexueller Identität, Religion oder Weltanschauung sowie politischer Einstellung – müssen die gleichen (guten) Bildungschancen haben. Bildung setzt dabei immer an den individuellen Fähigkeiten und Kompetenzen junger Menschen an. Dies gilt auch für Bildungsprozesse, die in der Jugendarbeit stattfinden. Aufgabe von Jugendarbeit ist es, sich an den Bedürfnissen junger Menschen auszurichten. Sie ist deshalb für die Persönlichkeitsentwicklung Heranwachsender unver- zichtbar und muss weiterhin bedarfsgerecht gefördert werden. Unsere Forderungen ◆ Stadtpolitik und Verwaltung setzen sich für eine einheitliche Schulverfassung für alle Schularten ein. Das gilt insbesondere für Grundschulen, wo es bislang keine Mitspracherechte für Schülerinnen und Schüler gibt. ◆ Die Planung und Umsetzung von Um-, Erweiterungs- und Neubauten von Schulen erfolgt unter fortlaufender Beteiligung junger Menschen und nach dem Campus-Prinzip. Diese Form der Gestaltung stellt sicher, dass sich Schülerinnen und Schüler unterschied- licher Schultypen und Jahrgänge begegnen und austauschen können. ◆ Angebote der Schulsozialarbeit sind an allen Schulen etabliert. Schulsozialar- beit orientiert sich an der Lebenswelt und nicht an den Problemen junger Menschen. ◆ Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der kulturellen Bildung sind als unverzichtbare Elemente der Bildungslandschaft bedarfsgerecht und dem Wachstum der Stadt München entsprechend ausgestattet. ◆ Die Stadt stellt mehr Mittel für die Qualifizierung und Arbeit engagierter Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

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