10 Jahre Junge Kultur

Mit einer Führung durch die Ausstellung »Zeitgenössische Kunst aus dem Centre Pompidou« startete dieses Projekt, bei der die Teilnehmer*innen ein erstes Gespür dafür bekamen, dass Mode künstlerischer Bestandteil sein und auch aus scheinbar alltäglichen Dingen Kunst entstehen kann. Inspiriert von den Eindrücken stürzte man sich im Anschluss auf eigene Kreationen – zunächst ging es darum, ein einfaches weißes T-Shirt mit unterschiedlichen Maltechniken in ein individuelles Kleidungsstück zu verwandeln. Auch am zweiten Tag und nach Besichtigung weiterer Exponate der Ausstellung ließ die Begeisterung für eigene Schöpfungen nicht nach; diesmal standen verschiedene Accessoires wie Handschuhe oder Hüte bereit, die die Jugendlichen nach Lust und Laune veränderten. Mit der Frage nach der Identität in Zusammenhang mit Mode und Kunst ging es am abschließenden Tag darum, die eigene Wahrnehmung in die Designs einfließen zu lassen: Nach diesen letzten Veränderungen und einer Anprobe rückte ein spannendes Fotoshooting die Jugendlichen und ihre Werke vor den persönlichen Lieblingsexponaten der Ausstellung in den Mittelpunkt. In einer anschließenden Gesprächsrunde mit den eingeladenen Geschwistern und Eltern erläuterten die Teilnehmer*innen schließlich ihre Ideen – Mode und Kunst, ganz nah beieinander. Mode als persönlicher Ausdruck, aber eben auch als Spiegel gesellschaftlicher Strömungen: Bei einem dreitägigen Workshop imHaus der Kunst konnten Jugendliche im Mai 2016 beide Aspekte erfahren und kreativ vereinen. Haute anders Couture mal TEILNEHMENDE 16 Jugendliche ALTER 12–16 Jahre M U S E U M »Die Ausstellung hat die Idee zu meiner Krawatte geliefert.« Teilnehmerin vom Jugendtreff RamPe

RkJQdWJsaXNoZXIy Mjk2NDUy